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CNC-gesteuerte Multifunktionsmaschine WIAP DM3S für die Bearbeitung von Ankerstäben (Armierungseisen mit Gewinden)

 

Bauzeit mit Konstruktion 8 Monate - ein Auftrag für die SBB

 

 

Bild 0: WIAP DM3S CNC  Schäl- und Rolliermaschine mit Beladesystem- von links nach rechts

 

 

3. Projekt Beschreibung

 

Die WIAP DM3S wurde speziell für die Schweizerische Bundesbahn (SBB) neu entwickelt. Von der ersten Idee bis zur fertigen Maschine lag das gesamte Projekt – Konstruktion, Angebotserstellung, Verkauf, Fertigung und Inbetriebnahme – in der Verantwortung von WIAP.

Besonders bemerkenswert war die kurze Realisierungszeit: In weniger als einem Jahr konnte die Maschine geliefert werden. Möglich wurde dies durch ein neu organisiertes Beschaffungssystem, das nicht nur die Abläufe beschleunigte, sondern auch dafür sorgte, dass die Kosten im vorgesehenen Rahmen blieben.

Dieses Projekt war eine echte Herausforderung – von den ersten Zeichnungen bis zum letzten programmierten CNC-Schritt kam alles aus einer Hand. Dank der heutigen Struktur und Fertigungstiefe bei WIAP sind wir in der Lage, schnell und effizient Maschinen zu konstruieren, anzubieten und umzusetzen – ohne lange Wege oder Verzögerungen.

Wir danken der SBB für das Vertrauen und die Entscheidung, diese Spezialmaschine bei WIAP in Auftrag zu geben – insbesondere für die Herstellung der Ankerstäbe. Es war uns eine Freude, dieses spannende Projekt zu realisieren.

 

 

Bild 4B:  Für diese Ausführung wird auch Zement benötigt

 

 

 

Bild 4D:  Das gesamte Vibrieren in Kombination mit dem Füllen, nimmt zwar etwas Zeit in Anspruch, doch das Ergebnis ist ein robustes, vibrationsarmes Maschinenbett mit einer nahezu einzigartigen Stabilität

 

 

 

Bild 4F:  Es werden aber auch andere Teile MEMV entspannt

 

 

 

 

Bild 4H:  Nach dem Füllen und der farblichen Behandlung geht das Bauteil zur externen Weiterbearbeitung.

 

 

 

Bild 4K:  Das Maschinenbett und die Futterhalterungskonsole sind nun vollständig bearbeitet und bereit für die nächsten Montageschritte.

 

 

 

Bild 5B:   Alles wird gut verschweisst

 

 

 

Bild 5D: Jetzt noch die Vorbereitung für die Malerei 

 

 

 

 

 

 

Bild 5E:  Jetzt ist es fertig gemalt, alles noch zum Bearbeiten. Hier muss die Flucht stimmen von den vorderen zu den hinteren Lager, damit die Lebensdauer gut ist.  Aber auch die Auflagefläche zur Bohrung ist gut wenn es stimmt, dass wir weniger schaben müssen. 

 

 

 

 

 

 

Bild 6B: Führungen in der Montage Vorbereitung

 

 

 

 

Erklärung zur neuen WIAP-Führungslösung
WIAP hat bei ihrer Portalader-Serie PL1 bis PL3 stets gehärtete und geschliffene Führungen eingesetzt – ein bewährtes System für höchste Präzision. Bei der neuen Lösung wurde erstmals ein Laufwagensystem auf einem Vierkantrohr realisiert. Sowohl der Greifer als auch die Lauffläche sind komplette Neukonstruktionen von WIAP und stellen eine innovative Weiterentwicklung dar.

 

 

Bild 7A:  Das neue WIAP Lader System HLV 

 

 

 

Bild 7C: Stabilität auf ganzer Länge und doch muss alles absolut stabil und präzise ausgerichtet sein – besonders wenn 4 Meter lange Stangen mit der Maschine bearbeitet werden sollen.

 

 

 

 

 


 

Bild 7E:  Maschine und Portallader in der Montagehalle 1

 

 

 

Bild 7G:  Maschinenaufbau mit der Automation

 

 

 

Bild 7I:  Hier ist die Automation in der Halle 2 in der Herstellung.

 

 

   

8 Elektrischer Teil - Herstellung

 

 

  

 

Bild 8A:  CNC Steuerung Sinumerik 808 im Aufbau 

 

 

 

 

Bild 8C:  Die CNC Frontpatte nach dem WIAP System

 

 

 

Bild 8E:  Hier ist die Ware für Testzwecke vor der Endmontage aufgebaut.

 

 

9. Schlitten Montage 

 

 

Bild 9A: Kreuzschlitten wird vorbereitet  zum malen.

 

 

 

Bild 9C: Auch der lange Keil der Z Achse muss eingeschabt werden. Jim Widmer 

 

 

 

 

Bild 9E: Jim Widmer beim montieren der Kugelrollspindel

 

 

 

Bild 9G: Auch die Schmierung  ist eine Arbeit  die Fingerspitzengefühl benötigt.

 

 

 

Bild 9I:  Jim und Sven Widmer machen die Geometerie Kontrollen an den 2 Spindelstöcken

 

 

 

 

Bild 9L:  Oben die beiden Spindelstöcke auf dem fahrbaren Schlitten. Unten der X Schlitten Antrieb, Fahrend auf dem Z Schlitten in der Längsrichtung.

 

10. Endmontage Stufe 1

 


 

Bild 10A:  Das ganze Transportsystem sichtbar mit dem Hub Senksystem.

 

 

 

Bild 10C: Nochmals beide  Spindeln von hinten, ohne Riemenscheiben,  sichtbar.

 

 

 

Bild 10E:  Ausrichten der Zylindrizität des Rohlings zum Rollierkopf.

 

 

 

 

 

 

 

Bild 10G: Die Spindelstöcke kurz vor dem Aufbau der Verschalung.

 

 

 

 

Bild 11B: Der Laufwagen läuft auf dem Vierkantrohr. Ein Verschleisswinkel schützt das Rohr.

 

 

 

Bild 11D:  Die Automation wurde in der Halle 2 montiert, damit  etwas speditiver gearbeitet werden konnte und sich die Leute beim montieren nicht störten.

 

 

 

Bild 11F: Der Absenkrechen ermöglicht das kontrollierte Ablegen von Stangen mit Längen zwischen 1 und 4 Metern, ohne dass Gewindeschäden entstehen.

 

 

 

Bild 11H: Langsam bekokmmt die Maschine auch eine Verschalung. 

 

 

 

 

Bild 11 K:  Ein Bandfilter sorgt dafür, dass das Wasser zuverlässig gereinigt wird. Das stark rostige Wasser, das von den Stangen abläuft, hinterlässt viel Schmutz. Eine gründliche Reinigung ist deshalb besonders wichtig.

 

 

 

Bild 11 M: Sven Widmer beim Programmieren der Sinumerik 808  und Jim beim beraten.

 

 

12. Testlauf im Hause WIAP


 

Bild 12A:   Die Anlage WIAP DM3S bereit für die Testläufe

 

 

 

 

Bild 12C: 50 x 40 Kg gibt  2 Tonnen Ankerbolzen

 

 

 

Bild 12E:  Der aufgeschnittene Bund verteilt sich danach von selbst. Der Auflagetisch ist mit Gummi unterlegt und wird mit einem WIAP-Vibrator so in Schwingung versetzt, dass die Stäbe von alleine nach vorne wandern. Der Vibrator verfügt über einen verstellbaren Exzenter, sodass auch unterschiedliche Gewichte je nach Vorgabe bewegt werden können.

 

 

 

Bild 12G:   Hier wird der Rohling aufgenommen, in die Maschine geführt, bearbeitet, als Fertigteil wieder ausgeführt und abgelegt. Anschliessend wird automatisch der nächste Rohling nachgeliefert.
Die gesamte Automationslösung wurde von WIAP konzipiert. Da die erste Version der angebotenen Maschine eine zu kurze Taktzeit hatte – also zu schnell war – musste sie umkonstruiert werden. In der Regel ist es eher umgekehrt: Meist wünscht man sich schnellere Prozesse.

 

 

 

Bild 12I: Das Fertigteil kann in zwei Zonen abgelegt werden. Ursprünglich war geplant, im hinteren Bereich die Ausschussteile abzulegen. Da jedoch kein Ausschuss anfällt, wurde die Planung geändert: Wenn statt 50 Stück beispielsweise 100 Stück produziert werden, werden die zusätzlichen Teile im hinteren Bereich abgelegt.

 

 

 

Bild 12L: Gezeigt wird die Gewindekontrolle direkt in der Maschine. Wenn der Gewindelehrring nicht mehr passt, ist das ein Zeichen dafür, dass das Rollierwerkzeug ersetzt werden muss. Der Wechsel der Rollen dauert aktuell etwa 15 Minuten. Ein Werkzeugsatz reicht für mehrere hundert Gewinde und gewährleistet eine konstant hohe Qualität.

 

 

 

 

 

 

 

 

Bild 12N:  Das Rollierwerkzeug ist ein speziell für CNC-Maschinen entwickelter Rollierkopf. Nach dem Fertigrollen öffnet sich der Kopf automatisch, sobald er das Ende des Gewindes erreicht hat. Dadurch kann das Werkzeug problemlos zurückgezogen werden, ohne das fertige Gewinde zu beschädigen.
Beim nächsten Start hängen sich die Rollen wieder selbsttätig ein. Dafür ist ein speziell gewichteter Ring im Inneren des Werkzeugs verantwortlich, der das zuverlässige Wiedereinhängen der Rollen gewährleistet.

 

 

 

Bild 12P: In dieser Position befindet sich der neuentwickelte Rohr-Portallader HLV. (Hilfs Lade Vorrichtung) Er steht direkt an der Maschine und hält sowohl das Rohteil als auch das bereits bearbeitete Fertigteil bereit, während das aktuelle Werkstück bearbeitet wird. Dadurch wird ein kontinuierlicher und effizienter Arbeitsablauf sichergestellt.

 

 

 

 

Bild 12R:  Diese Maschine konnte in nur acht Monaten konstruiert und gefertigt werden. Der einfache und durchdachte Aufbau machte diese kurze Entwicklungszeit möglich. Dank der langjährigen Erfahrung der WIAP im Bereich Drehtechnik und Sondermaschinenbau verlief das Projekt reibungslos und erfolgreich.

 

 

 

 

Bild 12T: Zu sehen ist das Antriebssystem der Rohteil-Kralle (links) und der Fertigteil-Kralle (rechts). Ein Getriebemotor übernimmt die Bewegung beider Einheiten. Die Fertigteil-Kralle entnimmt das bearbeitete Werkstück, während die Rohteil-Kralle das neue Rohteil in das Auf- und Ablage-Prisma einführt und dort korrekt positioniert. So läuft der Übergabeprozess automatisch und präzise ab.

 

 

13. Transport der Maschine


 

Bild 13A: Die Abnahme ist erfolgreich abgeschlossen. Der Kunde ist zufrieden – die Anlage ist bereit zur Auslieferung

 

 

 

Bild 13C: Auch diese Maschine ist als kompakte Transporteinheit ausgelegt. Die elektrische Steuerung ist integriert, sodass ein Transport ohne aufwendiges Abklemmen von Kabeln möglich ist.

 

 

 

Bild 13E: Alles ist bereit für den Versand – die Fracht geht von WIAP in Dulliken zur SBB, der Schweizerischen Bundesbahn.

 

 

 

 

Bild 13G: Nach einem Tag war das Thema Fracht abgeschlossen.  OK bereit  für die Produktion.


 

 

 

 

 

Bild 14B: Die Maschine steht jetzt beim Endkunden.  Die Taktzeit wird gemessen, um zu prüfen, ob alles wie in den Unterlagen beschrieben funktioniert. Das unterzeichnete Abnahmeprotokoll war schnell in den Händen der WIAP.

 

 

 

Bild 14D: Ja, die Maschine bietet doch ein wenig Komfort. Auch eine Absauganlage sorgt dafür, dass die Umwelt nicht mit Emulsionsdampf belastet wird.

 

 

 

 

Bild 14F: Hier ist die Anlage mit der Sicherheitskette zu sehen.  Damit Personen nicht versehentlich in den Lichtschrankenbereich laufen, musste diese Zone mit einer Kette markiert werden.
Andernfalls stoppt die Anlage automatisch beim Betreten der Gefahrenzone. Was allerdings manchmal lästig war: Wenn die Anlage mannlos laufen sollte und unbeaufsichtigt war, blieb sie im Störzustand – oft 2 bis 3 Stunden – einfach stehen, ohne neu gestartet zu werden.
Ein unnötiger Zeitverlust.

Die Abhilfe: eine deutlich sichtbare Anzeige an der Kette.

 

 

15. Information über das Programmieren

 

Die WIAP hat für diese Anlage ein Programmiersystem entwickelt, das es dem Bediener ermöglicht, Programme nur mit wenigen Parametern zu erstellen.

Für die meisten Teile, die bereits einmal gelaufen sind, genügt der einfache Programmaufruf.
Ein neues Programm kann mit weniger als 10 Angaben erstellt werden – ein System, das WIAP bereits mehrfach erfolgreich eingesetzt hat.

Es ermöglicht dem Kunden, die Maschine auch ohne CNC-Kenntnisse sicher und effizient zu bedienen.

 

 

2. Vorwort

 

Die WIAP hat im Laufe der Jahre bereits zahlreiche CNC-Maschinen konstruiert und gebaut. Doch dieses Projekt stellte in vielerlei Hinsicht eine besondere Herausforderung dar – nicht zuletzt, weil es sich um eine Sonderanfertigung für einen Schweizer Bundesbetrieb handelte.

Von der ersten Idee bis zur fertigen Maschine wurde alles vollständig von WIAP entwickelt und umgesetzt. Die gesamte Konstruktion – von A bis Z – stammt aus unserem Haus. Eine entscheidende Rolle spielten dabei unsere eigenen Patente, die wir bereits im Vorfeld angemeldet hatten. Sie ermöglichten es uns, die Maschine auf ein nochmals höheres technisches Niveau zu bringen.

Dieses Projekt war nicht nur eine grosse, sondern auch eine schöne Herausforderung – ein Meilenstein für unser Team und ein weiteres Beispiel für die Innovationskraft der WIAP.

 

4. Maschinenbett Herstellung

 

 

Bild 4A: Herstellung des WIAP DM3S Maschinenbettes  im Hause WIAP

 

 

 

Bild 4C: Die Rohr Hohlräume werden mit dem Füllstoff gefüllt

 

 

 

 

 

Bild 4E:  Der Vibrator der WIAP  MEMV Anlage war hier ein paar Stunden sein Einsatz

 

 

 

 

 

Bild 4G:  Ein gründliches Reinigen nach dem Füllen nützt, damit es einfacher ist für die anschliessenden Malerarbeiten

 

 

 

Bild 4I: Das Maschinenbett ist besonders robust und schwer ausgeführt, was unerwünschte Vibrationen beim Schälen und Rollieren wirkungsvoll verhindert.

Erklärung:
Bei dieser Maschine wurde ein neues Spindelstock-System eingeführt. Anstelle teurer Gussteile oder anderer kostenintensiver Komponenten wurde der Spindelstock aus Normrohren und Ausbrennplatten gefertigt. Die Innenteile wurden passgenau eingeschrumpft, sodass der Bearbeitungsaufwand deutlich reduziert werden konnte. Darüber hinaus ist ein spezielles Ummantelungssystem vorgesehen, mit dem der Spindelstock nach dem VDSF-Verfahren (Vibrations-Dämpfendes Stabil-Füllsystem) gefüllt und wirkungsvoll vibrationsgedämpft werden kann.

 

 

 

Bild 5A:  Das Spindelstock Rohr wird in einen  Ummantelungsrahmen geschweisst

 

 

 

Bild 5C:  Ganzheitlich entspannt   Auch dieses Bauteil wurde intensiv mit dem MEMV-Verfahren vibrationsentspannt – und zwar komplett in einem Stück. So wird sichergestellt, dass bei der nachfolgenden mechanischen Bearbeitung kein Verzug auftritt, der die Masshaltigkeit stören könnte.

 

 

6. Herstellung der Führungen

 

 

Bild 6A: Bewährtes WIAP-Führungssystem.  WIAP setzt seit Jahrzehnten auf ein bewährtes Führungssystem. Die Führungen aus CK45 werden gehärtet und geschliffen – mit Laufflächen bis zu 60 HRC. Für zukünftige Anwendungen, bei denen die Führungen nicht direkt Schmutz ausgesetzt sind, kommen alternative Systeme zum Einsatz, bei denen die Montagezeit etwas reduziert werden kann

 

 

 

 

Bild 6C: Präzise Ausrichtung der Führungen. Damit die Führungen exakt montiert sind, werden sie vor dem Anziehen der Schrauben sorgfältig an die Anschläge herangezogen. So ist sichergestellt, dass die Ausrichtung stimmt und die spätere Bewegung spielfrei und präzise erfolgt.

 

 

 

 

 

 

Bild 7B:   Hier ist Jim Widmer beim montieren des neuen Laufwagens

 

 

 

Bild 7D: Montage des Laufwagens

 

 

 

Bild 7F: Das Material Speicher System wird aufgebaut

 

 

 

Bild 7H:   Links die Maschine und rechts die Automation

 

 

 

Bild 7J:  Die Rohteil Auflage.

 

 

 

 

 

 

 

 

Bild 8B:  Kompakte CNC Steuerung

 

 

 

Bild 8D:  Der ganze Elektroschrank wird als Maschinenbestandteil eingebaut.

 

 

 

Bild 8F:  Montage des Elektroschankes an der Maschine durch Sven Widmer.

 

 

 

 

 

 

Bild 9B:  Sven Widmer beim einschaben der Z Führung des Schlittens.

 

 

 

Bild 9D:  2 Spindelstöcke kommen auf den Schlitten. Das ganze Schmiersystem sorgt für eine gute Oelzufuhr an die Führungen. 

 

 

Bild 9F: Es gibt schon etwas Arbeit, so eine Maschine zu montieren.

 

 

 

Bild 9H: Auch Dai arbeitet sehr gewissenhaft an der Maschine

 

 

 

Bild 9K:  Hier wird die Hauptspindel  für den Rollierkopf montiert.  Es werden Spindellager eingesetzt. O Anordnung 2 auf Druck eines auf Zug.

 

 

 

Bild 9M: Die beiden Spindeln werden mit einem Zentralantrieb angetrieben. Da beide Spindeln einzel im Einsatz sind, ist diese Lösung  die einfachste. 

 

 

 

 

 

Bild 10B:  Jim Widmer beim montieren an der Automation .

 

 

 

Bild 10D: Noch eine  Ansicht des Spindelmotors 11 KW

 

 

 

Bild 10F:  Auch  die Kabelführung  war eine  kleine Herausforderung. Aber dank dem kurzen Wegen gut zum handhaben.

 

 

11HLV Lader Information 

 

 

 

Bild  11A:  Die beiden Doppelgreifer halten die 40 kg Werkstückgewicht ohne dass sie rausfallen bei Energieverlust.

 

 

 

Bild 11C: Hier sind die Verschleisswinkel gut sichtbar. Auch nach 50000 Teilen hat es keinerlei Laufspuren. Also eine gute Sache diese Kunststoffrollen.

 

 

 

Bild 11E: Das Verschalungsgerüst ist jetzt bereits an der Maschine montiert.

 

 

 

 

Bild 11G: Der Auflagerechen für Rohteile erlaubt die Bündelbereitstellung von bis zu 50 Werkstücken.

 

 

 

Bild 11I:  Unter der ganzen Maschine durch geht ein Späneförder mit  wenig hundert Liter Wasser Inhalt

 

 

 

Bild 11 L: Die CNC-Steuerung kann direkt an die Maschine geschoben oder für den Bediener so weit herausgezogen werden, dass sie aus allen Richtungen gut einsehbar und bedienbar ist. Ein System, das dem Bediener etwas Flexibilität erlaubt.

 

 

 

Bild 11N:  Von links nach rechts: Jim Widmer, Sven Widmer, H. P. Widmer und Dai – neben der WIAP DM3S-Anlage zur Herstellung von Ankerbolzen. Gefertigt für die SBB (Schweizerische Bundesbahnen).

 

 

 

 

 

 

Bild 12B:  Ein ganzer Bund Stangen, (Ankerbolzen) wird auf den Rechen gelegt.

 

 

 

Bild 12D: Jetzt muss der Bund für die Weiterverarbeitung aufgeschnitten werden.

 

 

 

Bild 12F:  Dieser Anreger unter dem Rohteil-Rechen sorgt dafür, dass die Stangen gut in Bewegung kommen. Der gesamte Rechen ist auf Gummi gelagert, damit nicht die ganze Maschine mitvibriert. Sobald eine Stange vorne angekommen ist, stoppt der Anreger. Meistens muss er nur ganz kurz einschalten und rütteln – danach folgt wieder eine Pause.

 

 

 

 

Bild 12H:  In dieser Ablage wird das Fertigteil abgelegt. Es ist für 50 Fertigteile konzipiert. Es können aber auch weitere 50 Stück abgelegt werden. 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bild 12K: Hier sind die fertig geschälten und gerollten Gewinde zu sehen. Der gesamte Bund mit 50 Stangen kann nun auf der Fertigteil-Ablage zusammengebunden und von dort einfach abgehoben werden. In diesem Punkt lässt sich zudem gut kontrollieren, ob alle Gewinde den Qualitätsanforderungen entsprechen.

 

 

 

Bild 12M: Schälwerkzeug für Ankerbolzen.  Dieses Spezialwerkzeug dient zum Schälen von rohen Ankerbolzen in einem einzigen Arbeitsgang – und das anstelle des herkömmlichen Drehverfahrens. Das Besondere daran: Das Werkstück bleibt während des Prozesses stationär und rotiert nicht. Dadurch entfällt die Notwendigkeit, die Stangen mit hoher Drehzahl zu drehen, was die Arbeitssicherheit erhöht und die Handhabung erleichtert.Im Werkzeug ist zudem eine integrierte Anfaseinheit verbaut, die das Werkstück an der Spitze leicht anschrägt. Dies erleichtert das anschließende Rollieren, da das Rollierwerkzeug sauber und präzise am Gewindeeinlauf ansetzen kann.Für unterschiedliche Bolzenlängen sind entsprechende Schälaufsätze verfügbar – auch Verlängerungen sind erhältlich, um längere Werkstücke bearbeiten zu können.

 

 

 

Bild 12 O:   Hier ist die Maschine WIAP DM3S bereit für die Übergabe an den Endkunden

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bild 12Q: Diese Ansicht zeigt die Beladung von der Rückseite der Anlage. Alle Gefahrenzonen sind so gesichert, dass keine Klemmstellen für das Bedienpersonal entstehen. Bei unbefugtem Zutritt schaltet die Anlage automatisch in den Stopp-Modus. Erst nachdem die Gefahrenquelle beseitigt wurde, kann die Maschine wieder neu gestartet werden.

 

 

 

Bild 12S:  Mit diesen Krallen wird die Stange vom Rohteil-Rechen in eine Zwischenstation überführt – dabei wird sie auf ein Prisma gehoben. An dieser Position können sowohl der Rohteil- als auch der Fertigteilgreifer abgesenkt werden, ohne dass es zu einer Störkontur durch die nachfolgenden Rohlinge kommt. So ist ein reibungsloser und sicherer Übergabeprozess gewährleistet.

 

 

 

Bild 12U: Die WIAP DM3 S ist eine kompakte, vollautomatisierte Gewindeschäl- und Rollieranlage für Ankerstäbe im Bereich von M20 bis M40 und Längen von 1,5 bis 4 Metern. Entwickelt und gebaut wurde diese Spezialmaschine von WIAP in Dulliken.

 

 

 

 

 

 

 

 

Bild 13B: Der  HLV Lader kann einzel gut transportiert werden

 

 

 

Bild 13D:  Mit dem 5 Tonnen Stapler konnte die Maschine gut angehoben werden.

 

 

 

 

Bild 13F: Auch das ganze Transportsystem für die Roh- und Fertigteile kann gut transportiert werden

 

 

14.    Maschine beim Endkunden

 

 

Bild 14A: Nun ist der Kunde froh. Bis anhin musste er diese bis zu 40 kg schweren Teile zweimal von der Maschine 1 zur Maschine 2 schleppen.  Nicht nur ein Mann hatte dabei Rückenprobleme.

 

 

 

 

Bild 14C:  Noch etwas Zeit für die Schulung

 

 

 

 

 

Bild 14E: Die Maschine ist am Produktionsstandort einsatzbereit. Sie ist für die Serienfertigung ausgelegt und kann auch nachts mannlos arbeiten. Der Mitarbeiter legt am Abend ein Bund mit bis zu 2 Tonnen auf und geht nach Hause – am Morgen ist alles fertig. Gut, oder?

 

 

 

 

 

16. Schlusswort

 

Anders als in früheren Zeiten, in denen oft auch samstags und sonntags gearbeitet werden musste, verlief dieses Projekt bemerkenswert reibungslos. Die Maschine konnte ohne Sonntagsarbeit und nur mit wenigen Samstagseinsätzen termingerecht fertiggestellt werden – und sogar der Urlaub kam dabei nicht zu kurz.

Möglich wurde das nur durch die grundlegende Reform unseres Planungssystems bei WIAP. Die klaren Abläufe, schlanken Prozesse und vorausschauende Organisation haben sich bewährt.

Am Ende einen zufriedenen Kunden zu sehen, ist für uns die schönste Bestätigung. Genau dafür arbeiten wir – mit Herz, Verstand und Leidenschaft für den Maschinenbau.

Erstellt: sw-jw-iw-hp Widmer

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Telefon: ++41 62 752 42 60     000505

Telefax­:  ++41 62 752 48 61WIAP@widmers.info                                         00505

 

 

 

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