Dezember 23.12. 2006

Grüezi  Nationalrat,

 

Danke für Ihr Einsatz im 2006 für uns alle, Danke

 

Wir wünschen Ihnen und Ihrer ganzen Familie ein ganz schöne Weihnachten und ein guter Rutsch ins 2007.  

 

Wir, die Frau und ich  gehen am 26.12.06  kurz in die Ukraine  und bringen den Zigeuner (Romas) und Freunden etwas Kleider.  Denn  da wo man keine Fenster hat neben einer Mülldeponie  wo den Kinder in der Nacht die Ratten an der Nase rumbeissen und die Ohren anfressen, da   suchen wir eine Lösung. Es tut weh zu sehen, dass man nicht genügend tun kann, denn wenn Kinder defekte Rollschuhe nehmen  aus dem Müll und die Rollen demontieren, dass sie Schuhe haben. Wenn man das sieht weiss man was Armut ist und was tut der Staat?  Uns verbot die Ukrainische Regierung im Frühling  2006 denen zu helfen  als wir mit dem Hilfskonvoi ( 25 Tonnen) da waren, man drohte uns mit der Polizei, wenn wir dahin Kleider bringen!! Nein man plante dass wir in gut geordnete Heime  wo schon alles da war unsere Hilfsgüter hingeben.  Soviel zur Gerechtigkeit, wir taten es aber trotzdem, gaben auch den Zigeuner ( Romas) und nahmen in Kauf ein Paar Tage Ferien in einem Ukrainischen Gefängnis zu erleben. Man liess es dann aber, weil wir  für die  viel zu stur waren!

 

Aber auch die Psychiatrische Klinik Perezin in der Ukraine  lässt uns viele Nächte noch nachdenken, was man da tun kann. Gebäude die stinken und schmutzig sind und überfüllt mit grossen Kindern.  Wir denken mindesten Baumaterial zu sammeln  ist eine grosse Hilfe, dass man alte oder überflüssige  Ware dahin geben kann.  50 El. Spitalbetten und viel  Küchenmaterial ist   in unserem Lager in Safenwil  bereit für eine Lieferung im Frühling 2007.  

 

Der Besuch letzte Woche in Vietnam  wo wir ein Dioxin Film erhielten von einem Fernsehdirektor  den wir erst vor kurzem angesehen haben, macht schon auch sehr traurig, dass es so was überhaupt gibt, warum ist der Krieg nötig?  Die Kinder in den Kliniken mit den enorm übergrossen Köpfen und dies Augen die da einem angucken man kann nie das sagen, was man da sieht, wenn man  so was ansehen tut. Doch man sollte das ansehen, dass man weiss, dass man solches Elend bekämpfen kann, wenn man es kennt und mit den eigenen Augen gesehen hat.

 

Ab Ende Januar 2007 sind wir wieder an einem grossen Projekt in Angola.  Wir haben deswegen das Miniwef   Jan. 2007 leider verschieben müssen.

 

Das Lehrlingsprojekt  haben wir gestartet  hier ins Safenwil es macht echt Freude auch Junge fürs Leben vorzubereiten.  Der Verein KFKOK  wird auch ab Sommer 07 Lehrlinge ausbilden.

 

Am 27.1.2007 haben wir die Geburtstagsfeier  meiner Frau und mir geplant  mit etwas  Musik   in unserer Fabrikhalle die etwas hergerichtet wird in Safenwil an der Striegelstrasse 8.

 

Alles Gute und viel Erfolg und Gesundheit wünscht Ihnen aus Safenwil.

 

Iris und Hans-Peter Widmer,  sowie die Kinder Caroline Jimmy und Sven

CH 5745 Safenwil

Tel 0041 62 752 42 60        priv.  0041 62 752 48 60

Fax 0041 62 752 48 61

Handy 0041 78 797 48 60   Hans-Peter  Widmer   61 Iris Widmer

 

Verein KFKOK   International 

 

www.kfkok.com